Der Ex-Hengst trabt durch Kalender

Nevado, sein Kalender und ich
Nevado, sein Kalender und ich

Als Kind hat man ja immer staunend die Wendy und Bücher und Kalender durchgeblättert und sich über die vielen tollen Fotos gefreut. Ich hab viele Poster damals aufgehangen, abgemalt, gesammelt, … Als Kind denkt man sich auch irgendwie: Wow, was für ein berühmtes Pferd. Das wurde bestimmt dafür gezüchtet und macht nix anderes, als rund um die Uhr vor berühmten Fotografen auf und ab zu laufen.

Und nun ist mein Pferd so ein Kalender-Star

Es ist irgendwie eine unvorstellbare Sache, dass das eigene Wald- und Wiesen-Pferd mal das Cover eines weltweit publizierten Kalenders ziert. Ein Kalender, den wildfremde Leute am anderen Ende der Welt kaufen und sich daran erfreuen. Ich hab natürlich kein Wald- und Wiesen-Pferd, aber ich hab auch kein Turnier- oder Show-Pferd, dass jedermann kennt. Er lebt sein Leben tagein, tagaus, trägt mich ab und zu über den Reitplatz oder in den Wald und alle 3-4 Jahre steht er mal mit mir vor der Kamera. Ja okay, vor meiner Kamera und meinem Handy steht er ständig, aber das zählt nicht, denn mein eigenes Pferd ist wohl das einzige Pferd, dass ich nicht vernünftig selbst fotografieren kann (weil der Ex-Hengst mir immer auf meinen Schoß will – das ist zu nah für das Tele-Objektiv).

Auf meiner Fotografie-Webseite hab ich mal erläutert, wie ich dank mehrer Shootings wieder zur Fotografie gefunden habe. Eines dieser Shootings war 2013 mit der hochgeschätzten Carina Maiwald. Wir haben uns über eine gemeinsame Bekannte kennen gelernt und im August stand Carina auf dem Hof und hat so wundervolle Fotos von Nevado und mir gemacht. Ich liebe diese Bilder und das Bild, dass nun auf diesem Kalender ist, ist eines meiner Lieblingsbilder aus dem Shooting, dass ich irgendwann sogar auf Leinwand malen möchte. Und ausgerechnet bei dem Bild ich war noch nicht mal dabei. Ich hatte Nevado schon auf die Koppel zum Freilauf gebracht und mich selbst kurz zurückgezogen, um mich selbst in Schale zu werfen. Während ich mir noch das Kleid überwerfe, stolzierte Nevado lässig und imposant über die Wiese und genau dabei ist das Bild entstanden. Und das Bild ist 100% er – bisschen frech, imposant, groß, stolz, elegant, lässig – Nevado.

Ich hab damals selbstverständlich der Veröffentlichung der Bilder zugestimmt, denn Bilder sind doch dafür da, gezeigt zu werden. Und so ist Nevado in einer Datenbank gelandet aus der die Redakteure des Kalenders nun sein Bild ausgewählt haben. Der Kalender ist für den englisch-sprachigen Raum, aber weltweit vertrieben. Gefunden hat ihn Carina bei einem australischen Verlag und ich hab ihn kurzerhand mithilfe der ISBN bestellt.

Mein kleiner Spanier aus dem beschaulichen Geltendorf bei München, wohnhaft bei Bonn, stolziert nun durch einen Kalender, der vermutlich in unzähligen Haushalten weltweit hängt. Irre.

Ich hab natürlich mit Nevado und Kalender posiert. Das Foto hat mein Freund gemacht.

Die Amigurumi-Pferde-Herde

Die Amigurumi-Pferde-Herde - Lobrono, Kleiner Kobold und Nevado
Die Amigurumi-Pferde-Herde – Lobrono, Kleiner Kobold und Nevado

Der Monat verging schneller als erwartet und schwups war der KAL schon um. Den DieDreiVomBlogCowl hab ich relativ schnell fertig gehabt. Danach war vom Monat noch so viel übrig, dass ich das Tuch Hexed! angefangen hatte. Das hab ich mittlerweile fertig, aber eben nicht im April abgeschlossen. Halb so schlimm: Wir haben ja keine Planwirtschaft.

Das ich ein bisschen in Verzug geraten war, hat auch damit zu tun, dass ich zwei Häkelprojekte parallel auf der Nadel hatte. Ich hab für Freunde Amigurumi-Pferde gehäkelt, die mittlerweile bei ihren großen Pendants angekommen sind. Bereits vor zwei oder drei Jahren hatte ich Nevado als Amigurumi gehäkelt, aber erst vor Kurzem auf Instagram gepostet. Den Rest könnt ihr euch denken. Jedenfalls gibt es jetzt eine kleine Amigurumi-Pferde-Herde.

Bei Lobrono handelt es sich um einen Falben, der evtl. doch noch ein Schimmel wird. Man weiß es nicht so genau. Es wird die Zukunft zeigen. Der Mini-Lobrono ist jedenfalls ein Falbe. Wie bei Falben und Braunen so üblich, haben die schwarze Beine und Langhaar. Bei einem Schwarzbraunen wie Nevado ist der Übergang da ziemlich unkompliziert, bei einem Falben ist der Wechsel von schwarz auf Karamel (meine Farbwahl für Falben) doch recht hart, weshalb ich die Farbübergänge mit schwarzer Pastellkreide etwas weicher gemacht habe. Ich hab dazu einfach mit der Pastellkreide einen ca. 1cm hohen Kranz oberhalb der schwarzen Beine gezogen und mit einem Pinsel verteilt bzw. in das Gewebe eingearbeitet. Auf die Art und Weise lässt sich natürlich auch ein kleiner Aalstrich gestalten. Das ganze hab ich am Ende mit Haarspray fixiert.

Die Amigurumi-Pferde-Herde ist bereits erfolgreich angegrast.
Die Amigurumi-Pferde-Herde ist bereits erfolgreich angegrast.

Pferd No. 2 ist der Kleine Kobold. Er ist ein Fuchs mit Blesse und weißen Beinen. Meine Grundanleitung enthält zwar ein paar Zeilen zu weißen Beinen, aber nicht zur Blesse. Die Anleitung zu den weißen Beinen ist außerdem für gerade Kanten und nicht unregelmäßige Zeichnung. Ich hab also etwas improvisiert, denn die Abzeichen sollten möglichst nah am Original dran sein. Da auch Lobrono eine kleine weiße Socke hat, hab ich bei ihm schon geübt: Ich hab einfach ein paar Maschen in creme (weiß war mir zu leuchtend) gehäkelt und wieder auf die Grundfarbe gewechselt. In der nächsten Runde hab ich den cremefarbenen Faden dann wieder aufgenommen und die Fellfarbe eingehäkelt. Auf der Innenseite ist der fellfarbene Faden nicht zu sehen und der cremefarbene ergibt kleine Spannfäden. Das Gewebe wird dadurch zwar etwas dicker, aber das fällt spätestens nach dem Ausstopfen kaum noch auf. Da ich die Blesse nicht separat häkeln und aufnähen wollte (das wäre mir zu wuchtig geworden), habe ich die Blesse genauso „eingwebt“. Dabei hab ich alle 3 Runden die Maschen für die Blesse um eine Masche versetzt, damit die Blesse gerade bleibt. Beim Häkeln in Runden winden sich die Maschen ja entgegengesetzt der Häkelrichtung, da sie immer einen kleinen Versatz haben. Beim Häkeln in Reihen würde sich der Versatz in der Rückreihe immer wieder aufheben, in Runden allerdings nicht. Beim Fuchs war auch die Mähne in der gleichen Farbe wie der Rumpf und der Übergang (der Mähnenkamm) war relativ eintönig. Damit da ein ein bisschen mehr Plastizität reinkommt, hab ich den Mähnenkamm mit brauner Pastellkreide leicht nachgezogen – quasi Dodge & Burn am Objekt und nicht am Foto.

Das Aufwendigste war wie immer das Zusammennähen und die kleinen Details. Zwei Abende hab ich damit verbracht und mir haben mächtig die Fingerspitzen von der Nadel geschmerzt. Aber wenn die Figuren fertig sind, ist das schon wieder vergessen. Das fertige Ergebnis entschädigt voll und ganz.

Anleitung: „Gigi, das Pony“ von „Bin im Garten“ bei crazypatterns für 4 Euro; die Ohren häkel ich kürzer als in der Anleitung und da ich keine Sicherheitsaugen verwende, nähe ich die Augen am Ende auf.
Garn: Schachenmayr Catania in den passenden Farben (ca. 5 Knäuel plus Reste für das Halfter)
Nadel: 2,5mm von Prym
Außerdem: Füllwatte aus recyclten Polyester, Stopfnadel zum Zusammennähen, Augen (ich nehm immer 3mm Halbkugeln), Pastellkreide (bspw. Faber Castell), Pinsel (für die Pastellkreide), Heißkleber (für die Augen).

Ich mag die Anleitung sehr, aber überlege beim nächsten Mal etwas zu experimentieren. Ich würde gern ausprobieren, in den Beinen Pfeifenreinigerdraht zu verbasteln und in den hufen Mini-Magnete einzusetzen. Was die Magnete machen ist klar. Der Pfeifenreiniger ist ein relativ biegsamer aber stabiler Draht, den ich schon bei anderen Amigurumi genutzt habe. Ich erhoffe mir, dass man die Beinchen dadurch beliebig formen kann und sie ihre Form behalten. In der jetzigen Konstruktion sind sie etwas steif und behalten kaum ihre Form.

Nun ist aber wieder stricken angesagt. Der RetroRibShawl von The Knitting Me beim #strickelfenkal.

DieDreiVomBlogKAL – Alles für den Hals

Das zweite Projekt für den KAL: Hexed!
Das zweite Projekt für den KAL: Hexed!

Nach dem KAL ist vor dem KAL – oder so ähnlich – jedenfalls mach ich direkt beim nächsten KAL mit. Dem #dieDreiVomBlogKAL, der unter dem Motto „Alles für den Hals“ steht.

Wie der Name schon sagt, kann und darf alles gestrickt werden, was für den Hals geeignet scheint. Die Wahl des Modells nebst Anleitung sowie die Wolle ist vollkommen frei wählbar, aber die Drei vom Blog stellen auch eine Anleitung für den #DieDreiVomBlogCowl, den es in drei Varianten gibt, zur Verfügung. Angefangen hat der KAL übrigens schon am 01. April (kein Scherz) und läuft bis 30. April, aber je nach Strickgeschwindigkeit und Modell kann man ja jederzeit einsteigen und vor Ende des KALs zu einem Ergebnis kommen.

Mein eigentlicher Plan war es, mein Halsbekleidungsteil selbst zu entwerfen. Mir schwebt da ein Möbius in Fair-Isle- oder Doubleface-Technik vor. Da ich bisher aber nicht dazu gekommen bin, mich auf ein Muster festzulegen bzw. eines zu entwickeln, habe ich mich erstmal entschlossen den DieDreiVomBlogCowl zu stricken. Zum Einsatz kommt dabei ein Crazy-Zauberball in der Farbe „Flussbett“, der schon länger bei mir rumliegt. Lieber hätte ich die Farbe „Der Lenz ist da“ genommen, was ja auch gut in die Jahreszeit passen würde. Da auf dem Zauberball aber nur noch 70g drauf sind, war mir das erstmal zu knapp. Veranschlagt waren ca. 100g für den Cowl und ich möchte am Ende der Wolle immer ungern mit einem unfertigen Strickstück da stehen und womöglich noch irgendwelche Bastelaktionen aus Rstwolle starten. Das hab ich einmal bei den letzten 5cm des Abkettens gemacht und mein perfektionistisches Auge ist da gar nicht begeistert gewesen (ich wollte für 5cm aber auch nicht ein weiteres Knäuel nachbestellen, dass womöglich farblich nicht passt). Also zusammengefasst: Ich bin auf Nummer sicher gegangen und hab die Wolle genommen, von der ich definitiv ausreichend im Vorrat hatte und ich wurde nicht enttäuscht. Der Farbverlauf vom Flussbett ist wunderschön rausgekommen.

Der Cowl zum KAL - halb fertig
Der Cowl zum KAL – halb fertig

Tatsächlich weiß ich es mittlerweile besser: Ich hab den Cowl nämlich bereits beendet und es blieb sehr viel Wolle übrig, sodass die 70g vom Lenz durchaus ausgereicht hätten. Vielleicht schlag ich bei Gelegenheit noch einen Cowl (vielleicht mit Zipfel) an, erstmal mach ich aber mit einem anderen Tuch weiter: das asymmetrische Dreieckstuch „Hexed!“ von Rose Beck.

Das Tuch hatte ich bei Frau Feinmotorik im Rahmen der #diedreivomblogchallenge gesehen und war direkt begeistert. Auf Ravelry hab ich mir die verschiedensten Farbvarianten angeschaut und beschlossen, dass mein Wollcandy in der Farbe „Beach“ perfekt geeignet ist für das Muster. Als Kontrastfarbe hat mir Heike Hertrich extra einen creme-farbenen Wollcandy gewickelt, der farblich identisch mit dem Creme-Anteil im Beach ist.
Bei dem Tuch komme ich grundsätzlich gut voran, wenn Pille nicht formvollendet auf die Nadeln getreten wäre. Jedenfalls ist jetzt eine Spitze abgebrochen und ich muss eine Zwangspause einlegen.

Der Möbius ist aber nach wie vor im Fokus für diesen Monat, denn ich möchte dieses Projekt endlich anfangen. Vielleicht kann ich die Wartezeit auf die neuen Nadelspitzen ja mit Muster-Designen überbrücken.
Eigentlich soll der Möbius nur eine Ergänzung zu einem Pullover werden, den ich ebenfalls erstmal entwerfen muss. Ich hab irgendwann mal bei Makerist den Videokurs für Fair-Isle-Stricken von Sylvie Rasch gekauft, da ich die Technik unheimlich spannend finde.

Ursprünglich war ein Möbius aus handgefärbter Wolle geplant
Ursprünglich war ein Möbius aus handgefärbter Wolle geplant

Bei Loveknitting hatte ich dann ein Tweed-Garn entdeckt, dass ich in vier zueinander passenden Farben (hellgrün, dunkelgrün, hellblau, dunkelblau) gekauft habe. Dann hab ich mir irgendwann ein Strickbuch zum Thema Top-Down-Sweater gekauft. Und nun wollen alle drei Dinge verheiratet werden: Ein grün-blauer Top-Down-Sweater in Fair-Isle-Technik. Und da ich hier noch die wunderbare handgefärbte Wolle von Heathers Cauldron liegen habe, die zufällig grün und blau ist, war die Idee komplett, dass die Halsbekleidung passend zum Pullover sein soll.
Jetzt scheitert es nur am Muster. Ich stell mir da was naturverbundenes vor, das irgendwie die Farben grün und blau (Blätter und Wasser?) aufgreift.

Und wenn alle Stricke reißen: Ich hab mir noch das Mosaik-Strick-Buch von Sylvie Rasch zugelegt. Die Technik finde ich sehr ansprechend und die Modelle beim ersten Durchblättern ebenso. In meinem Wollvorrat findet sich sicherlich die richtige Wolle für ein Mosaik-Tuch.

PS: Ich krieg hier übrigens kein Geld für die verlinkten Seiten, weshalb ich diese Post und die Links auch nicht als „sponsored“ oder so gekennzeichnet habe, Ich verlinke diese Seiten, da sie mir einen Mehrwert bieten und ich sie guten Gewissens weiterempfehlen kann.

FeinmotorikKAL – Fertig

Das fertige Tuch noch ungespannt
Das fertige Tuch noch ungespannt

Ja, richtig gelesen…  ich bin fertig. Am Samstag ist mir das Tuch von der Nadel gehüpft und Sonntag hab ich es direkt gewaschen und gespannt. Der Wollverbrauch (ich hab nicht gewogen) war wie angegeben, so dass ich wie geplant auch die Mütze angeschlagen habe. Für die Mütze hat das Garn auf den Zentimeter genau gereicht.

Das fertige Set war sofort im Einsatz
Das fertige Set war sofort im Einsatz

Mit meiner Farbwahl bin ich wirklich zufrieden auch wenn mir im Nachhinein aufgefallen ist, dass ich mit „Dra di ned um“ (khaki/oliv) eine Farbe gewählt habe, die ich fast tagtäglich als Arbeitskleidung trage – dem beliebten 5-Farben-Tarndruck. 185’000 Konsumenten können nicht irren, dass das eine tolle Farbe ist. Im Gegensatz zur Uniform ist die Farbe vom „Salamander“ natürlich alles andere als unauffällig.
Im Gesamtbild erkennt man sehr deutlich, woher diese Farbe ihren Namen hat.
So schön ich die Farbe finde, bin ich aber auch sehr froh, dass ich mit vertauschten Farben nochmal angefangen habe. Aufgrund des sehr starken Farbverlaufs von schwarz zu gelb, wäre das Tuch sonst wohl sehr unruhig geworden und das muss man mögen. Mir gefällt es so besser.

Der KAL hat mir sehr viel Spaß gemacht und sowohl Anleitung als auch Wolle finde ich echt toll. Ich kann mir gut vorstellen, das Tuch nochmal in einer anderen Farbkombination zu stricken. Auch wird es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich Wolle von Rohrspatz & Wollmeise verwendet habe. Ich kann mir meinen Yamka-Pullover zum Beispiel sehr gut aus Pure vorstellen.
Jetzt stehz aber erstmal wieder ein Häkelprojekt an und danach evtl. der nächste KAL.

Neuer PC: Rechenpower mit Startschwierigkeiten

Etwas eingestaubt
Etwas eingestaubt

Ich hab mir nach fast 10 Jahren einen neuen Desktop-PC verordnet. Die Komplettsysteme sind nach kurzer Sichtung aus der Betrachtung gefallen und ich habe – wie schon beim letzten PC – mir die Komponenten selbst zusammengestellt, um sie dann auch selbst (ins bestehende Gehäuse) einzubauen.

Das war der Plan. Kein Hexenwerk aber auch kein 0-8-15. Der Aufwand sollte sich auf die Auswahl der Komponenten und das Zusammenschrauben beschränken. Technische Informatik war zwar nicht mein Steckenpferd im Studium, aber das traue ich mir nach wie vor zu.

Als bestellt, ein paar Tage gewartet, Paket ausgepackt und loslegen.

Nachdem das Gehäuse geleert (es bleibt nur eine alte Festplatte und ein paar IDE-Laufwerke zur Deko erhalten) und mit dem Kompressor gereinigt war, ging es los: Mainboard, CPU, Kühler, Strom, GraKa, SSD, … Verkabeln, Anschalten …

Nix passiert.

Außer einer LED auf dem Mainboard und das alle Lüfter fleißig rotieren, passiert genau nichts. Die LED gehört zur Debug-Anzeige des Boards und zeigte an, das was mit dem Prozessor nicht stimmt. Was genau lässt sich natürlich nicht an der LED erkennen und da der Rechner ja nicht anging, ließ sich erstmal auch so nix ermitteln.

Wir haben schon einen tatsächlichen Defekt des Prozessors in Betracht gezogen – soll ja vorkommen – haben aber dann doch nochmal Google bemüht und da offenbarte sich nach und nach das Problem.

Die CPU ist zu neu für das Board.

Das neue Board mit neuer CPU
Das neue Board mit neuer CPU

Gibt’s denn sowas? Scheinbar schon.

Ich habe mich für einen AMD Ryzen 5 2400G entschieden. Diese CPU ist ziemlich neu auf dem Markt. Als Mainboard sollte eine MSI B350 PC MATE dienen, das bereits länger marktverfügbar ist und über den passenden Sockel AM4 verfügt. Man sollte nun meinen, dass ein Board und eine CPU mit passenden Sockel auch miteinander kompatibel sind auch wenn die CPU neuer ist.
Dem ist in diesem Fall nicht so. Trotz passenden Sockel braucht das Board ein BIOS-Update damit es die CPU versteht.

Die Reihe Raven Ridge von AMD enthält sowohl CPU als auch GPU als Kombi-Prozessor. Diese Mischform ist quasi neu – zu neu. Der Prozessor ist nicht abwärtskompatibel. Noch nicht mal so weit, dass das System anspringt und man ein BIOS-Update machen könnte. Nein, man besitzt entweder bereits einen älteren Ryzen-Prozessor (1. Generation), den das Board von Haus aus erkennt und mit dem man dann das BIOS-Update durchführt, oder man kauft als Service zum Board ein BIOS-Update dazu (wie es Mindfactory und viele andere Hardware-Lieferanten anbieten). Boards, die die CPU von Haus aus unterstützen gibt es auf den ersten Blick nicht*.
Auch ist auf den ersten Blick beim kauf nirgends erkennbar, dass ein BIOS-Update zwingend erforderlich ist. Zwar wird darauf hingewiesen, dass u.U. ein Update durchgeführt werden muss, damit alle Funktionalitäten verfügbar sind, aber wer bitte geht denn davon aus, dass ohne Update noch nicht einmal die Kernfunktionalität zur Verfügung steht?

Alles kurios, aber es wird kurioser.

Wir stellen also fest, dass die zweite Ryzen-Generation nicht abwärtskompatibel ist und man das BIOS updaten muss. Es stellt sich die Frage, wie man da am besten vorgeht:

  1. AMD Phenom 9550 boxed - etwas in die Jahre gekommen
    AMD Phenom 9550 boxed – etwas in die Jahre gekommen

    Einen älteren Ryzen-Prozessor besorgen, wenn man keinen rum liegen hat. Ich kenne nun niemanden, der mal eben seinen PC zerpflügt und mir seinen alten Ryzen leiht. Allein wegen des Aufwands würde ich selbst das nicht machen. Einen älteren Prozessor kaufen ist ja auch mehr als bescheiden. Erstens kriegt man so einen älteren Ryzen nicht geschenkt und zurückschicken mit Wärmeleitpaste verklebt wäre ja mal mehr als dreist (und führt vermutlich dazu, dass man nur einen teil vom Geld zurück bekommt). Einen älteren AMD-Prozessor hätte ich übrigens: AMD Phenom 9550 auf Am2-Sockel – passt nicht und wird auch nicht passend gemacht.

  2. Im Computer-Fachgeschäft vor Ort den Service „BIOS-Update“ kaufen. Sowas kommt immer sehr gut an, wenn man die Komponenten woanders gekauft hat. In manchen Branchen (Auto-Reparatur) mag das vollkommen unkritisch sein, aber wenn ich mit einem fremdgekauften PC irgendwo aufschlage und ein BIOS-Update möchte, weil ich meine Gurke sonst nicht zum Laufen kriege … Ich weiß ja nicht.
  3. Board reklamieren und ein neues Board mit Update kaufen. Das ist tatsächlich die Variante für die ich mich entschieden habe, auch wenn es mich krämt für ein Zwangs-Update Geld zu bezahlen insb. nachdem ich erst nach langer Recherche herausgefunden habe, wo das Problem überhaupt liegt (dazu gleich noch mehr).
  4. Diese Lösung ist sehr eng verwandt mit 1. Ich führe es aber separat auf, da ich es für die Steigerung der Kuriosität halte: AMD bietet für betroffene Nutzer ein Boot-Kit an. Gegen Kaution auf Kreditkarte kann man sich einen Prozessor der Reihe Bristol Ridge leihen, um dann das Update selbst durchzuführen. Man solle vorher aber doch bitte die Möglichkeit ausloten, dass der Hersteller des Boards das BIOS-Update ggf kostenpflichtig durchführt. Da man als Konsument in der Regel aber nicht beim Hersteller direkt kauft sondern über Händler, halte ich dieses Vorgehen für schwer praktikabel. letztlich war mir dieser Ansatz (auch hinsichtlich des Hinterlegens von Kreditkarten-Informationen zu umständlich, weshalb ich mich für Option 3 entschieden habe.

Dieses Vorgehen von AMD halte ich persönlich für ziemlich dreist, da es doch die Arbeit, die Kosten und die Verantwortung auf alle anderen abwälzt. Man hätte auch erwartet, dass es passende Boards bei Markteinführung gibt, bei denen kein Zwangsupdate in dieser Art erforderlich ist.
An dieser Stelle hätte ich eigentlich AMD den Rücken abwenden und auf Intel setzen sollen.

Ich weiß nicht, wo es an Transparenz gemangelt hat, aber ich hätte auch beim Lieferanten einen eindeutigen Hinweis zu diesem Kompatibilitätsproblem erwartet. Die Beschreibung vom Board preist dasselbe als „eine äußerst zuverlässige Basis für die brandneuen AMD Ryzen™“ an – kein Hinweis darauf, dass die 2. (aktuelle) Ryzen-Generation hier nicht einbegriffen ist. Die Beschreibung vom Prozessor enthält zwar den Hinweis, dass bei Boards mit dem Chipsatz B350 ein Update erforderlich sein kann, aber nicht das es zwingend erforderlich ist und ohne überhaupt nicht läuft.
Erst die Bewertungen anderer Käufer haben mich auf die Spur gebracht.

Das ist alles mehr als ärgerlich, denn mein Desktop-PC steht sein über eine Woche still, da ich erst auf das neue Board mit Update warten muss. Nur gut, dass ich alle Aufträge, für den ich den PC brauchte, vorher abgeschlossen hatte, als ob ich geahnt hätte, das so ein Ausfall passieren könnte. Ich hab’s tatsächlich geahnt, aber nicht ernsthaft damit gerechnet.

Morgen kommt das neue Board zum Einsatz und dann stell ich mich auf das nächste Drama ein (von dem ich ebenfalls nur aus den Käuferbewertungen erfahren habe): Windows 7 unterstützt den Ryzen-Prozessor nicht. Ich muss auf Windows 10 gehen, obwohl ich das aus bestimmten Erfahrungswerten nicht wollte.

Mal sehen was die Schrauberei morgen bringt.

*) Während der Recherche zum Problem wurde u.a. im Heise-Forum darauf hingewiesen, dass es mittlerweile durchaus kompatible Boards gibt. Auch wenn diese Boards die gleichen Chipsätze haben, wie mein ausgewähltes, scheinen diese so produktionsfrisch zu sein, dass das BIOS up-to-date ist. Der Regelfall ist aber eher, dass Boards mit passenden Sockel länger auf Lager sind, als es die CPU gibt und demzufolge kein aktuelles BIOS haben, was wiederum und in der Regel kein Problem darstellen sollte. Abwärtskompatibilität und so.

 

FeinmotorikKAL – Zwischenstand

Projektfortschritt
Projektfortschritt – Kurz vorm letzten Mustersatz

Es geht mit großen Schritten vorwärts. Ich bin mittlerweile beim letzten Mustersatz angelangt bevor es zum Zick-Zack-Rand kommt. Die Reihen fühlen sich nun unendlich lang an, aber das liegt ja in der Natur der Dinge, bei einem Dreieckstuch. Da ich aber eine Woche im März definitiv nicht stricken werden kann, da ich unterwegs bin und das Zeug ungern mitnehme, werde ich die „gewonnene“ Zeit nach hinten raus wohl brauchen, wenn ich auch die Mütze während des KALs noch abschließen möchte.

Als ich vom 80cm auf das 120cm lange Seil gewechselt bin, habe ich die Gelegenheit genutzt und das Tuch schon mal in Dreiecksform „gespannt“, damit man das Muster richtig erkennen kann. Bei der Länge der Reihen lässt sich Form und Muster auf der Rundstricknadel kaum noch ausbreiten und bewundern, da man Gefahr läuft, alles von der Nadel zu schieben.

FeinmotorikKAL – Zurück auf Anfang

Neuanfang mit vertauschten Farben
Neuanfang mit vertauschten Farben – das Muster kommt besser zur Geltung

Ich hab nochmal von vorn begonnen.

Nicht weil ich mich verzählt habe oder einen irreparablen Fehler in der 3 Reihe gehabt hätte. Nein. Ich hab die Farben vertauscht, nachdem ich mich gefragt hatte, ob das Muster andersherum nicht besser zur Geltung kommt. Ich hab einen kleinen „Testlappen“ gestrickt und danach war es für recht eindeutig. Diverse Kommentare hier und auf Facebook haben mich bestätigt.

Also aufribbeln und neu annadeln.

Bei bis dahin 60 gestrickten Reihen war das noch verschmerzbar gewesen und schnell wieder aufgeholt (insbesondere nachdem ich wegen eines kleinen Fauxpas krank geschrieben war). Mittlerweile habe ich 115 Reihen geschafft und stehe vor der ersten Musterwiederholung.

Mit der uni Farbe als Basis ist mir das Tuch deutlich ruhiger und ich hab auch das Gefühl, dass das Muster besser herauskommt.

FeinmotorikKAL – Annadeln

Die ersten 60 Reihen sind gestrickt
Die ersten 60 Reihen sind gestrickt – Pille ist wie immer hilfsbereit

Gestern war es soweit – offizielles Annadeln beim FeinmotorikKal.

Aber ich bin ehrlich: Ich hab geschummelt. ich hab bereits zwei Tage eher angefangen und vorgearbeitet. Ich konnte nicht mehr warten und der wolle widerstehen. Nachdem die Wolle gewickelt und alle Utensilien bereit gelegt waren, hat sie mich freundlich angelächelt und sanft gerufen „Strick mich! Strick mich!“. Wer kann da schon widerstehen.

Mit der Anleitung komme ich bisher sehr gut zurecht. Wie immer ist es so: wenn man das Grundprinzip verstanden hat, ist es ganz einfach. Um dennoch nicht durcheinander zu kommen verwende ich fleißig meinen digitalen Reihenzähler, den ich im Wollcandy-Adventskalender gefunden habe. Oder ich versuche es zumindest. Vorgestern war er nämlich weg. Mir war recht schnell klar, dass dafür nur meine kleinen Kobolde verantwortlich sein konnten und tatsächlich hab ich den Reihenzähler gestern unter der Couch gefunden.

Die StarTrekKater sind natürlich eine hervorragende Hilfe beim Stricken. Mit Vorliebe legt sich Pille auf die Anleitung, den Arbeitsfaden oder auf mich. Dann guckt er mich vorwurfsvoll an, wenn ich ihn von der Anleitung schiebe, der Arbeitsfaden unter seinem Bauch zieht oder das Seil in seinen Schnurrhaaren hängt. Ich entschuldige mich untertänigst.
Wobei Pille noch harmlos ist. Kritisch wird es, wenn der Zwerg unbeaufsichtigt ist. Mit Vorliebe legt er sich in Strickstücke und tretelt genüsslich vor sich hin, bleibt mit einer Kralle hängen und rennt samt Strickstück los. Und weil er ja jetzt von einem Strickstück verfolgt wird, rennt er immer schneller. Zum Glück passiert das selten, dennoch muss ich aufpassen, wo ich abends das Tuch hinlege, damit ich am nächsten Tag keinen Schock erleide. Spocky ist in der Regel nur beleidigt, dass man keine Hand zum Kraulen frei hat.

Zurück zum Tuch. Mit meiner Farbauswahl bin ich sehr zufrieden und langsam kommt auch das Hebemaschenmuster zur Geltung. Im Gegensatz zum Mustertuch, das mit schwarz und rot ja einen sehr deutlichen Farbkontrast hat, wirkt das Muster hier ganz anders, insbesondere da das Verlaufsgarn auch kurze Abschnitte hat, die mit der Uni-Farbe übereinstimmen. Nachdem ich heute bei Instagram und Facebook die ersten Bilder von anderen Mitstrickern gesehen habe, habe ich mich gefragt, wie das Ganze wirkt, wenn ich die Farben vertausche. Die „Basis“ des Tuchs wäre dann khaki (Dra di ned um) und die „Flecken“ aus Hebemaschen wären „Salamander“.
Noch bin ich „nur“ bei Reihe 62 und könnte es aufribbeln und testen ohne dass viel nachzuarbeiten wäre.

Was meint ihr?

 

FeinmotorikKAL – Wolle wickeln

Alles Material liegt bereit
Alles Material liegt bereit

Der vierte und letzte Vorebreitungstag vom FeinmotorikKAL gilt dem Wolle wickeln und Material bereit legen.

Das Material zusammenzusammeln ist kein großes Problem. Mittlerweile habe ich fast jede Nadelstärke als Spitzen zum Wechseln und verschieden lange Seile im Nähkästchen vorrätig. Das Gleiche gilt für Maschenmarkierer und andere Utensilien. Ich hab mir zunächst für Tuch und Mütze die Nadelstärken rausgesucht, die auch in der Anleitung angegeben werden. Ich kann mir aber vorstellen, dass ich eine Nummer kleiner werden muss, da ich relativ locker stricke und die Maschenprobe demzufoge immer etwas größer ausfällt. Zu 100% muss die Maschenprobe natürlich nicht stimmen, denn wir stricken ja ein Tuch und kein Kleidungsstück, bei dem es auf die genauen Maße ankommt. Ich werde es vom Strickbild abhängig machen.

Etwas aufwändiger in der Vorbereitung ist das Wolle-Wickeln. Das hab ich noch nie gemacht und deshalb wird der Text heute wie angekündigt etwas ausführlicher.

Warum wickeln?

Diese Frage habe ich mir tatsächlich bis zu diesem KAL noch nicht gestellt gehabt. Ich hatte bis dato zwar schon Wolle in Strängen gekauft aber noch nicht verarbeitet. Bei der Verarbeitung meiner handgefärbten Stränge von Heather’s Cauldron, die ich beim Mittelaltermarkt auf Burg Satzvey gekauft habe, hätte ich mich vermutlich schwarz geärgert, weil die Wolle sich immer wieder verheddert hätte. Auf die Idee mit dem Wickeln wäre ich nicht gekommen – oder erst nach der Bemühung von Google.
Tatsächlich hab ich in der Beschreibung vom FeinmotorikKAL kurz gestutzt als es hieß „Wolle wickeln“ und beim Anblick meines Meisenkits dachte ich mir: „Macht Sinn“ und vor allem die Sache einfacher. Also: Aus dem Strang muss ein Knäuel werden.

Wie wickeln?

Probewickel II
Probewickel II – Auf der Haspel verheddert nichts
Probewickeln I
Probewickeln I – Die Wickelmaschine macht es leicht und schnell

Ja, ich hab echt Google gefragt, wie man wickelt. Als ich dann zwei erhobene Arme sah, die einen Wollstrang hoch hielten, dämmerte es mir: Das hab ich früher auch gemacht, wenn Mama ein Knäuel aufgewickelt hatte. Damals war das aber meist ein aufgeribbeltes Stück und keine neue Wolle. Dann fiel mir die Sache mit der Stuhllehne ein und dachte mir schon: Das werden lange Abende.
Da ich ja aber Google gefragt hatte, habe ich auch erfahren, dass es dafür Wickelmaschinen gibt. Da kurbelt man nur fleißig und hat irgendwann ein gleichmäßig gewickeltes Knäuel.

Jetzt war nur die Frage: Geld ausgeben oder Stuhllehne? Ich hab mich für das Geld ausgeben entschieden. Einerseits wird das Knäuel dadurch deutlich gleichmäßiger, es hat eine Zylinderform und kann folglich nicht wegrollen (praktisch, wenn man verspielte Katzen hat). Andererseits wird es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich Stränge kaufe und so dürfte sich die Investition mit der Zeit rechnen. Angesichts dessen, dass ich beim Mittelaltermarkt schon drei Stränge gekauft hatte, hatte ich immerhin schon fünf Knäuel zu wickeln. Demnächst wird sich auch noch die ein oder andere Strickjacke dazugesellen, die ich wieder aufribbeln werde. Die Wolle lässt sich dann auch viel besser wieder aufwickeln und wieder verwenden.

Ich hab mich dann bei Amazon umgeschaut und mich für ein Modell entschieden, dass auch größere Knäuel (> 50g) wickeln kann und dessen Kurbel nicht aus Plastik ist. Viel Auswahl gibt es da nicht und auch wenn da zig verschiedene Hersteller dran stehen: Es sind am Ende nur 1 Markenmodell und 2 China-Modelle. Gut zu erkennen an den identischen Produktbildern. Ich hab mir als das passendste Preis-Leistungs-Verhältnis raus gesucht und bestellt und gewartet. Das Teil scheint echt aus Übersee zu kommen, denn es dauert fast 3 Wochen, was in den Zeitplan des KALs perfekt gepasst hat.
Ebenfalls bestellt habe ich eine Haspel. Das ist ein Schirm, auf den man den Strang spannt und der sich beim Wickeln mitdreht (zur Freude der Katze). Man spart sich die müden Arme von Freunden und Bekannten oder eine unflexible Stuhllehne.
Nach dem Zusammenbau hab ich beide Teile an gegenüberliegende Tischkanten geklemmt und dann wurde erstmal probe-gewickelt. Auch wenn die Wickelmaschine einfacher Bauart ist, sie erfüllt ihren Zweck und es wickelt sich in Kombination mit der Haspel innerhalb weniger Minuten.

Das Meisenkit wickeln

Vor dem Wickeln
Vor dem Wickeln – Dra di ned um und Salamander als geöffneter Strang

Ratzfatz waren die ersten drei Knäuel gewickelt und dann ging es ans Meisenkit. Das Öffnen der beiden Stränge war schon ein kleines Highlight. Wenn das Garn nicht mehr ganz so stramm sitzt sondern sich entfaltet, bekommt man doch irgendwie nochmal ein anderes Gefühl für die Qualität und die Farben. Und ich bin nach wie vor begeistert.
Die Wolle war schnell aufgewickelt und beim Salamander-Strang sieht man am Knäuel noch besser, woher die Farbe ihren Namen hat. Auf dem Foto mag es etwas bunt anmuten, aber es ist wirklich ein toller Wechsel zwischen Schwarz und Gelb und ich kann es kaum erwarten, die Farbe im Strickbild zu sehen.

Am Mittwoch wird dann angenadelt.

FeinmotorikKAL – Das Projekt bei Ravelry anlegen

FeinmotorikKAL
FeinmotorikKAL – Das Titelbild für den KAL bei Ravelry steht bei Feinmotorik zum Download

Der dritte Meilenstein beim FeinmotorikKAL fand letzten Freitag statt. Es ging ganz „banal“ um das Anlegen des Projektes bei Ravelry.

Ravelry nutzte ich selbst schon seit November 2015 und hab nunmehr 43 Projekte dort angelegt und größtenteils beendet. Wenn man regelmäßig strickt und häkelt und auf der Suche nach Inspiration und Anleitungen ist, kommt man an Ravelry gar nicht vorbei. Ich denke, man kann es durchaus als Social Network für Handarbeit-Fans bezeichnen.

Das Anlegen des Projekts ist ja ein Kinderspiel und war dementsprechend schnell gemacht. Auf dem Feinmotorik-Blog wird praktischerweise ein Bild für den KAL angeboten, dass sich perfekt als Titelbild für das Ravelry-Projekt verwenden lässt.

Spannend wird es, wenn man dann schaut, wie viele Projekte denn noch zu der Anleitung bei Ravelry angelegt sind. Ich hab schon ein bisschen gestöbert und ein bunte Auswahl an Farbkombinationen gesehen. Ein paar halbfertige und fertige Tücher sind auch schon dabei.
Ich bin sehr gespannt auf die Zwischen- und Endergebnisse, die man dann bei Ravelry bestaunen kann.

Der nächste Schritt im KAL ist dann das Wickeln der Wolle nächste Woche und der Beitrag wird vermutlich etwas länger, denn das Wickeln von Wolle ist gänzlich neu für mich.