10 Oct |
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Bereits vergangenen Sonntag habe ich an einer Schleppjagd teilgenommen. Die Jagd wurde vom Kurmärkischen Reitverein Schneeberg e.V. veranstaltet, in dem ist seit Langem Mitglied bin. Seit 2003 habe ich nun erstmals wieder an der Jagd teilgenommen und es hat sich gelohnt. Der Wettergott war auf unserer Seite und wir hatten strahlenden Sonnenschein und spätsommerliche Temperaturen. Eigentlich war unsere Jagd keine Schleppjagd sondern eine Fuchsjagd, da wir bis auf eine halbwüchsige Labrador-Hündin keine Hunde geschwege denn eine Meute dabei hatten. So oder so ist eine Jagd zu Pferd unblutig. Es wird also kein lebendes Wild gejagt, wie es in Großbritannien lang umstrittene Tradition war (erst seit 2005 verboten). In Deutschland ist das Jagdreiten auf lebendes Wild seit 1934 verboten. Stattdessen wird einem Reiter gefolgt, der den Fuchs darstellt.
Bei Fuchsjagden fehlt die Hundemeute und es wird direkt der Fuchs gejagt. Diese Variante der Jagd ist wesentlicher einfacher zu organisieren und finanziell zu tragen und auch für Anfänger geeignet. Letzteres fand wie gesagt im brandenburgischen Schneeberg statt. Unsere Jagd war auf 4 Stunden und über ca. 20 Kilometer ausgelegt. Zu Anfang ging es noch leicht chaotisch daher, da die Weite der frisch gemähten Maisfelder wohl zu verlockend für manch Pferd und Reiter war. Erst als es in den Wald ging, wurde es dank natürlicher Begrenzung geordneter. Ich könnt jetzt ausführlich jeden Stock und Stein erklären, abre verweis dann doch lieber auf das Video, das meine Mama aufgenommen hat. Tags: |
